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Ist guter Journalismus vielleicht gar nicht so stark gefährdet?


Jeroen Bosman CC BY NC SA 2.0Foto & Teaser: Jeroen Bosman CC BY-NC-SA 2.0


Ein Beitrag von MisterEde

In einem Beitrag zum Thema des Monats hat der Isarmatrose geäußert, dass sich manche nur auf Plattformen wie Facebook informieren, bzw. nur Nachrichten über dort verlinkte Beiträge konsumieren. Das hat mich zunächst auf die Frage gebracht, ob das nicht einfach diejenigen sind, die früher BILD gelesen haben – ich wusste, dass dort die Einbrüche in den letzten Jahren dramatisch waren. Ich habe mir dann zunächst bei wikipedia die Zahlen angeschaut und mit anderen Verlagen verglichen und musste feststellen, dass diejenigen Zeitung, denen ich eine höhere journalistischen Qualität zuschreiben würde (SZ, taz, FAZ und noch so ein paar andere Zeitungen), fast alle nur geringe bis mittlere Verluste verzeichnen mussten, während die Blätter, die ich eher als Boulevard verortet hätte (Bild, Kölner Express), deutlich mehr Leser verloren haben.

Ich wollte es dann doch etwas genauer wissen und habe mir die 27 auflagenstärksten Zeitungen aus dieser Liste herausgesucht. Nachdem die Zahlen allerdings schon etwas älter waren, habe ich die aktuellen Zahlen von der „Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V.“ genommen. Nachdem sich auch hier und da die Branche verändert hat, habe ich das an einzelnen Stellen angepasst. Was jetzt allerdings aus meiner Sicht das interessante an der Liste ist, wenn ich es recht überblicke, dann haben vor allem die „Verlagsgruppen-Zeitungen“ (WAZ, Springer, Dumont, Madsack) verloren während sowohl die „Freien Zeitungen“ als auch Zeitungen die auf einen hochwertigen Journalismus setzen geringe bis mittlere Verluste erlitten. Mit „Freien Zeitung“ sind dabei Zeitungen gemeint, bei denen die Eigentümer noch Vorort sitzen.

Einschränken will ich, dass bei kleineren Zeitungen das alles nicht so deutlich ist. Dort gibt es auch Verlagsgruppen-Zeitungen, die sich gut gehalten haben, bzw. „Freie Zeitungen“, die viele Leser verloren haben. Hier kenne ich aber auch kaum ein Blatt, so dass ich da dann auch nicht sagen kann, wie die Zeitungen ausgerichtet sind, bzw. wie lange dort schon ein großer Verlag dahinter steht.

Dennoch habe ich die Vermutung, dass sich die überregionalen Zeitungen, die hochwertigen Journalismus anbieten, bzw. Lokalzeitungen, die regional verankert sind und dadurch das Blatt sehr stark an der Region ausrichten können, deutlich weniger vom Leserschwund betroffen sind, als die Verlagsgruppen-Produkte bzw. Boulevardblätter. Ist guter Journalismus vielleicht gar nicht so stark gefährdet, wie das allgemein durch den Rückgang der Zeitungsauflage über alle Zeitungen hinweg anmutet? Es gibt ja auch im Netz mittlerweile einige gute Angebote, sei es nun von den Verlagen selbst oder von Sendern die z.B. Mediatheken anbieten. Statt in die Zeitung zu schauen, kann man sich auch die Tagesschau vom Vorabend anschauen und hat dennoch eine journalistische Qualität. Ich bin mir also mittlerweile gar nicht mehr so sicher, ob es nicht vielleicht doch so ist, dass der Journalismus im Sinne von hochwertigen gut recherchierten Beiträgen, sowohl im lokalen wie darüber hinaus, auch im Internet-Zeitalter seinen Platz findet.

Damit sich jeder einen Überblick machen kann, habe ich die Liste aufbereitet. Bei den Zahlen bin ich mir recht sicher, dass das alles so stimmt, allerdings weiß ich nicht genau, ob sich bei den Verlagen in letzter Zeit noch irgendwas geändert hat, z.B. hinter einer „Freien Zeitung“ doch ein großer Verlag steckt. Zur Klarheit habe ich das an manchen Stellen etwas angemerkt. Den Beitrag lasse ich mal bearbeitbar, damit Änderungen an der Liste vorgenommen werden können.

Liste: Vergleich der Zeitungsauflage vom 1. Halbjahr 1999 mit dem 1. Halbjahr 2014 anhand der täglichen Verbreitung von Mo-Sa im Quartalsdurchschnitt des 1. und 2. Quartals. (Quelle für die Quartalszahlen: IVW)

Nummer: (Zahl)
Zeitung: (Name)
Verlag: (Name)
1. Halbjahr 1999: (Mittelwert aus 1. und 2. Quartal, auf ganze Stelle gerundet)
1. Halbjahr 2014: (Mittelwert aus 1. und 2. Quartal, auf ganze Stelle gerundet)
Verlust: (Absolut)
Verlust: (In Prozent)
Link: (Link zu den Daten der IVW)
Anmerkung: (Text)

Nummer: 1
Zeitung: BILD + B.Z.
Verlag: Springer
1. Halbjahr 1999: 4752293
1. Halbjahr 2014: 2450458
Verlust: 2301835
Verlust: 48,44 %
Link: Link zu den Zahlen der IVW für BILD + B.Z.
Anmerkung: Zahlen für B.Z. und BILD 1999 einzeln; Zahlen für den Gesamtverbund

Nummer: 2
Zeitung: (WAZ, NRZ, WP, WR) + Iserlohner KZ
Verlag: Funke Gruppe
1. Halbjahr 1999: 1194779
1. Halbjahr 2014: 645932
Verlust: 548847
Verlust: 45,94 %
Link: Link zu den Zahlen der IVW für (WAZ, NRZ, WP, WR) + Iserlohner KZ
Anmerkung: Zahlen für den Gesamtverbund

Nummer: 3
Zeitung: Kölner Stadt-Anzeiger / Rundschau / Express
Verlag: M. DuMont Schauberg
1. Halbjahr 1999: 759481
1. Halbjahr 2014: 466073
Verlust: 293408
Verlust: 38,63 %
Link: Link zu den Zahlen der IVW für Kölner Stadt-Anzeiger / Rundschau / Express
Anmerkung: Zahlen für den Gesamtverbund

Nummer: 4
Zeitung: Sueddeutsche Zeitung
Verlag: SWMH
1. Halbjahr 1999: 441996
1. Halbjahr 2014: 417983
Verlust: 24013
Verlust: 5,43 %
Link: Link zu den Zahlen der IVW für die Sueddeutsche Zeitung
Anmerkung: Eigentümersitz in Stuttgart, Verlag in München

Nummer: 5
Zeitung: Rheinische Post
Verlag: "Freie Zeitung"
1. Halbjahr 1999: 418809
1. Halbjahr 2014: 339313
Verlust: 79496
Verlust: 18,98 %
Link: Link zu den Zahlen der IVW für die Rheinische Post
Anmerkung: Eigentümersitz und Verlag in Düsseldorf

Nummer: 6
Zeitung: FAZ
Verlag: "Freie Zeitung"
1. Halbjahr 1999: 453173
1. Halbjahr 2014: 328530
Verlust: 124643
Verlust: 27,5 %
Link: Link zu den Zahlen der IVW für die FAZ
Anmerkung: Eigentümersitz Fazit-Stiftung und Verlag in Frankfurt

Nummer: 7
Zeitung: Augsburger Allgmeine mit Allgäuer Zeitung
Verlag: "Freie Zeitung"
1. Halbjahr 1999: 372196
1. Halbjahr 2014: 328123
Verlust: 44073
Verlust: 11,84 %
Link: Link zu den Zahlen der IVW für die Augsburger Allgmeine mit Allgäuer Zeitung
Anmerkung: Eigentümersitz und Verlag in Augsburg
Zahlen für den Gesamtverbund

Nummer: 8
Zeitung: Südwest-Presse
Verlag: "Freie Zeitung"
1. Halbjahr 1999: 356648
1. Halbjahr 2014: 298493
Verlust: 58155
Verlust: 16,31 %
Link: Link zu den Zahlen der IVW für die Südwest-Presse
Anmerkung: Eigentümersitz und Verlag in Ulm

Nummer: 9
Zeitung: Thüringer Allgemeine, TLZ, OTZ
Verlag: Funke-Gruppe
1. Halbjahr 1999: 513847
1. Halbjahr 2014: 284440
Verlust: 229407
Verlust: 44,65 %
Link: Link zu den Zahlen der IVW für Thüringer Allgemeine, TLZ, OTZ
Anmerkung: Zahlen für den Gesamtverbund

Nummer: 10
Zeitung: Neue Osnabrücker Zeitung + Zeitungsgruppe Südwest-Niedersachsen
Verlag: "Freie Zeitung"
1. Halbjahr 1999: 318562
1. Halbjahr 2014: 281367
Verlust: 37195
Verlust: 11,68 %
Link: Link zu den Zahlen der IVW für die Neue Osnabrücker Zeitung + Zeitungsgruppe Südwest-Niedersachsen
Anmerkung: Eigentümersitz und Verlag in Osnabrück

Nummer: 11
Zeitung: Münchner Merkur und Oberbayerisches Volksblatt
Verlag: Ippen-Gruppe
1. Halbjahr 1999: 295008
1. Halbjahr 2014: 261341
Verlust: 33667
Verlust: 11,41 %
Link: Link zu den Zahlen der IVW für Münchner Merkur und Oberbayerisches Volksblatt
Anmerkung: Zahlen für den Gesamtverbund

Nummer: 12
Zeitung: Freie Presse
Verlag: Medien-Union
1. Halbjahr 1999: 443779
1. Halbjahr 2014: 257817
Verlust: 185962
Verlust: 41,9 %
Link: Link zu den Zahlen der IVW für die Freie Presse
Anmerkung: Eigentümersitz Ludwigshafen, Verlag Chemnitz

Nummer: 13
Zeitung: Sächsische Zeitung
Verlag: Gruner+Jahr, ddvg
1. Halbjahr 1999: 376216
1. Halbjahr 2014: 242701
Verlust: 133515
Verlust: 35,49 %
Link: Link zu den Zahlen der IVW für die Sächsische Zeitung

Nummer: 14
Zeitung: Neue Westfälische
Verlag: ddvg
1. Halbjahr 1999: 273895
1. Halbjahr 2014: 242094
Verlust: 31801
Verlust: 11,61 %
Link: Link zu den Zahlen der IVW für die Neue Westfälische

Nummer: 15
Zeitung: Die Rheinpfalz (ohne Pirmasenser Zeitung)
Verlag: "Freie Zeitung" / Medien-Union
1. Halbjahr 1999: 254865
1. Halbjahr 2014: 222841
Verlust: 32024
Verlust: 12,57 %
Link: Link zu den Zahlen der IVW für Die Rheinpfalz (ohne Pirmasenser Zeitung)
Anmerkung: Eigentümersitz Ludwigshafen, Verlag Ludwigshafen
2014 Pirmasenser Zeitung herausgerechnet und 1999 Datensatz für Die Rheinpfalz verwendet
Kann ich nicht einschätzen, ob das eher ein Verlagsprodukt ist oder doch eher eine regional verwurzelte Zeitung.

Nummer: 16
Zeitung: Hessische/Niedersächsische Allgemeine
Verlag: Ippen-Gruppe
1. Halbjahr 1999: 268419
1. Halbjahr 2014: 214323
Verlust: 54096
Verlust: 20,15 %
Link: Link zu den Zahlen der IVW für die Hessische/Niedersächsische Allgemeine

Nummer: 17
Zeitung: Die Welt
Verlag: Springer
1. Halbjahr 1999: 251918
1. Halbjahr 2014: 213834
Verlust: 38084
Verlust: 15,12 %
Link: Link zu den Zahlen der IVW für Die Welt
Anmerkung: Angaben von Mo-Fr und nicht von Mo-Sa

Nummer: 18
Zeitung: Leipziger Volkszeitung
Verlag: Madsack
1. Halbjahr 1999: 327830
1. Halbjahr 2014: 206035
Verlust: 121795
Verlust: 37,15 %
Link: Link zu den Zahlen der IVW für die Leipziger Volkszeitung

Nummer: 19 Zeitung: Mitteldeutsche Zeitung
Verlag: M. DuMont Schauberg
1. Halbjahr 1999: 363895
1. Halbjahr 2014: 194797
Verlust: 169098
Verlust: 46,47 %
Link: Link zu den Zahlen der IVW für die Mitteldeutsche Zeitung

Nummer: 20
Zeitung: Rhein-Zeitung
Verlag: "Freie Zeitung"
1. Halbjahr 1999: 244165
1. Halbjahr 2014: 193296
Verlust: 50869
Verlust: 20,83 %
Link: Link zu den Zahlen der IVW für die Rhein-Zeitung
Anmerkung: Eigentümersitz und Verlag in Koblenz

Nummer: 21
Zeitung: Hamburger Abendblatt
Verlag: Springer
1. Halbjahr 1999: 319327
1. Halbjahr 2014: 192973
Verlust: 126354
Verlust: 39,57 %
Link: Link zu den Zahlen der IVW für das Hamburger Abendblatt

Nummer: 22
Zeitung: Magdeburger Volksstimme
Verlag: Bauer-Verlag
1. Halbjahr 1999: 281932
1. Halbjahr 2014: 185951
Verlust: 95981
Verlust: 34,04 %
Link: Link zu den Zahlen der IVW für die Magdeburger Volksstimme

Nummer: 23
Zeitung: Schwäbische Zeitung
Verlag: "Freie Zeitung"
1. Halbjahr 1999: 203200
1. Halbjahr 2014: 172123
Verlust: 31077
Verlust: 15,29 %
Link: Link zu den Zahlen der IVW für die Schwäbische Zeitung
Anmerkung: Eigentümersitz und Verlag in Ravensburg

Nummer: 24
Zeitung: Weser-Kurier
Verlag: "Freie Zeitung"
1. Halbjahr 1999: 207306
1. Halbjahr 2014: 167175
Verlust: 40131
Verlust: 19,36 %
Link: Link zu den Zahlen der IVW für den Weser-Kurier
Anmerkung: Eigentümersitz und Verlag in Bremen

Nummer: 25
Zeitung: Passauer Neue Presse
Verlag: "Freie Zeitung"
1. Halbjahr 1999: 182674
1. Halbjahr 2014: 161738
Verlust: 20936
Verlust: 11,46 %
Link: Link zu den Zahlen der IVW für die Passauer Neue Presse
Anmerkung: Eigentümersitz und Verlag in Passau

Nummer: 26
Zeitung: Badische Zeitung
Verlag: "Freie Zeitung"
1. Halbjahr 1999: 169353
1. Halbjahr 2014: 145534
Verlust: 23819
Verlust: 14,06 %
Link: Link zu den Zahlen der IVW für die Badische Zeitung
Anmerkung: Eigentümersitz und Verlag in Freiburg

Nummer: 27
Zeitung: Ostsee-Zeitung
Verlag: Madsack
1. Halbjahr 1999: 200880
1. Halbjahr 2014: 143034
Verlust: 57846
Verlust: 28,8 %
Link: Link zu den Zahlen der IVW für die Ostsee-Zeitung


Kommentare

  • Liebes Forum,

    eine Zusammenfassung von unserem #pxp_thema zu Medienkritik steht nun hier online.

  • Hallo MisterEde, danke für die Zusammenstellung. Neben der Auflage spielen auch die Werbeeinnahmen eine Rolle. Können die Zeitungen die gleichen Anzeigenpreise durchsetzen wie 1999? Außerdem arbeiten nicht alle Online-Redaktionen profitabel, werden noch von Print "subventioniert".

    Springer macht mit der gedruckten Bild-Zeitung wohl keine großen Sprünge mehr. Schon 2013 stammten mehr als zwei Drittel (70 Prozent) der Werbeerlöse aus digitalen Aktivitäten (Siehe Bilanz). Geld macht Springer mit Anzeigenportalen (Immobilien usw.) und B2B-Spartenzeugs.

  • "Dennoch habe ich die Vermutung, dass sich die überregionalen Zeitungen, die hochwertigen Journalismus anbieten, bzw. Lokalzeitungen, die regional verankert sind und dadurch das Blatt sehr stark an der Region ausrichten können, deutlich weniger vom Leserschwund betroffen sind, als die Verlagsgruppen-Produkte bzw. Boulevardblätter."

    Das muss nicht immer etwas mit Qualität zu tun haben, denn oft sind die lokalen Zeitungen die letzte Informationsquelle in Gebieten mit fehlenden Alternativen. Nicht überall gibt es eine zweite Lokalzeitungen oder Lokalblogs. Und Meldungen über Baustellen und Märkte sind wichtig, nicht aber die Themen, mit denen sich die BILD-"Zeitung", die Süddeutsche oder FAZ beschäftigen.

    • Hallo Isarmatrose,

      Natürlich müsste man sich nun jedes Blatt einzeln anschauen, allerdings finde ich die Frage durchaus berechtigt. Es gibt ja anscheinend Unterschiede, wenn man z.B. die „Rheinische Post“ (-18%) und die „WAZ“ (-45% im Verbund) vergleicht, deren Verbreitungsgebiete sich sogar überschneiden. Ähnliches bei den überregionalen Zeitungen, die taz bleibt konstant, die Welt bricht so mittelmäßig ein und BILD rutsch kräftig ab. Meine Vermutung ist, dass Unterhaltung und Boulevard einfach leichter zu ersetzen sind (durch Netzangebote), als hochwertiger Journalismus.

  • Teilt man die 27 Zeitungen bzw. Zeitungsverbünde in eine Gruppe von Verlagsprodukten und Boulevardzeitungen, bzw. in eine Gruppe von regional verorteten Lokalzeitungen und qualitativ hochwertigen Zeitungen ein und rechnet dabei die SZ (SWMH) und Die Rheinpfalz (Medien-Union) zu letzterer Gruppe ergibt sich folgende Einteilung:

    Gruppe 1: BILD + B.Z.; WAZ, NRZ, WP, WR + Iserlohner KZ; Kölner Stadt-Anzeiger / Rundschau / Express ; Thüringer Allgemeine, TLZ, OTZ; Münchner Merkur und Oberbayerisches Volksblatt; Freie Presse; Sächsische Zeitung; Neue Westfälische; Hessische/Niedersächsische Allgemeine; Die Welt; Leipziger Volkszeitung; Mitteldeutsche Zeitung; Hamburger Abendblatt; Magdeburger Volksstimme; Ostsee-Zeitung

    Gruppe 2: Sueddeutsche Zeitung; Rheinische Post; FAZ; Augsburger Allgemeine mit Allgäuer Zeitung; Südwest-Presse; Neue Osnabrücker Zeitung + Zeitungsgruppe Südwest-Niedersachsen; Die Rheinpfalz; Rhein-Zeitung; Schwäbische Zeitung; Weser-Kurier; Passauer Neue Presse; Badische Zeitung

    Absolut hat Gruppe 1 von einer Verbreitung von täglich (Mo-Sa) 10,623 Mio. Stück im 1. Halbjahr 1999 auf 6,202 Mio. Stück im 1. Halbjahr 2014 um 4,422 Mio. Stück nachgeben. Das entspricht einem relativen Verlust von 41,62%. Der mittlere Verlust der Zeitungen dieser Gruppe beträgt 33,29%.

    Gruppe 2 hat absolut von einer Verbreitung von täglich (Mo-Sa) 3,623 Mio. Stück im 1. Halbjahr 1999 auf 3,057 Mio. Stück im 1. Halbjahr 2014 um 0,566 Mio. Stück nachgeben. Das entspricht einem relativen Verlust von 15,63%. Der mittlere Verlust der Zeitungen dieser Gruppe beträgt 15,44%.

    P.S.: Der mittlere Verlust sind die Verluste je Zeitung in Prozent aufaddiert und durch die Anzahl der Zeitungen geteilt. Dadurch wird so getan, als ob jede Zeitung gleich groß wäre, damit z.B. der Verlust der großen Bild-Zeitung nicht das Gesamtbild verzerrt.