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    MisterEde · angelegt
     

    Mobbing ist kein Internet-Phänomen:

    Ich denke Mobbing ist kein Internet-Phänomen, sondern eher ein Gruppenphänomen. Das Problem besteht also z.B. innerhalb der Gruppe der Arbeitskollegen, einer Schulklasse, bei Schülern einer Schule, in der Nachbarschaft oder zwischen den Jugendlichen eines Stadtteils. Ob man dann auch noch das Mobbing einer Gruppe vom Mobbing eines Einzelnen (z.B. Chef) unterscheidet, weiß ich nicht. Worauf es mir aber ankommt ist, dass das Internet oder eine Plattform dann sozusagen nur ein zusätzlicher Konfrontationsbereich ist. Zum einen können hier neue Gruppen (z.B. Nutzer einer Plattform) und damit neue Grundlage für Mobbing entstehen, zum anderen kann das Mobbing einer „realen“ Gruppe, z.B. Schulklasse, auch im Netz fortgeführt werden (Facebook-Posts von Mitschülern). Man darf sich entsprechend aber nicht der Illusion hingeben, dass durch das verhindern von Cybermobbing z.B. das Mobbing unter Schülern endet.

    Ich drücke das mal sehr platt aus: Obwohl Menschen mit Messern erstochen werden, wird man von den Herstellern nicht verlangen können, künftig nur noch Messer mit stumpfer Klinge zu verkaufen, zumal Tötungen damit nicht enden würden. Geht es um die Bereitstellung von Daten der Täter oder das schnelle Sperren und Löschen, kann man von den Plattform-Betreibern einiges verlangen, aber geht es um das Mobbing selbst, haben die Plattformbetreiber meines Erachtens nicht mehr Schuld wie ein Messerhersteller an einem Mord.

    Fragen zum Mobbing:

    1. Wie lässt sich Mobbing genauer kategorisieren? Wenn mir jemand unsympathisch ist und sich mir gegenüber seltsam verhält, ist es ja sicherlich noch kein Mobbing wenn ich zu einem anderen sage, „Unmöglich wie sich dieser komische Kauz verhalten hat“. Dennoch dürfte es von der Wirkung ja ähnlich sein, wie wenn ich mir diese Geschichte ausgedacht hätte und nun systematisch streue, was ja ganz klar Mobbing wäre. Was also kennzeichnet Mobbing im Unterschied zur Äußerung eines „normalen“ negativen Meinungsbilds?

    2. Tragen in manchen Fällen auch Mobbing-Opfer dazu bei, zum Opfer zu werden. Auch wenn es sich nicht um Mobbing handelt, einfach mal die Frage, wie viel Häme musste Frau Käßmann ertragen und wie viel Häme Dr. Guttenberg und könnte das mit ihrem vorherigen Auftreten zusammenhängen? Den Opfern die Schuld zu geben ist zwar nicht gerade die feine Art, aber z.B. bei Mannschaftssportarten lässt sich ja gut beobachten, wie hier manchmal das eine das andere ergibt. Wenn beim Fußball einer im Team eben nie passt, alles alleine versucht und regelmäßig dabei den Ball verliert, kommt es halt vor, dass er vom Rest der Mitspieler keinen Pass mehr bekommt.

    3. Inwiefern stellt zum Beispiel das Aussortieren aller Bewerber mit ausländischem Namen neben der Diskriminierung im Allgemein auch eine Form des gesellschaftlichen Mobbings einer Mehrheit gegen eine Minderheit dar? Oder wie sieht das bei dem Verbot des Baus von Gebetshäusern aus? Wie lassen sich also Mobbing und Diskriminierung differenzieren bzw. welche Ähnlichkeiten oder Gemeinsamkeiten gibt es?

    4. Ist das Beispiel aus dem Essay tatsächlich Mobbing? Klar eine persönliche Attacke, ein Mädchen und seine Mutter gegen ein anderes Mädchen, aber fast man das auch unter Mobbing? Wäre auch eine Beleidigung im Ehekrieg Mobbing? Wie lässt sich Mobbing also in diesem Hinblick einordnen bzw. was ist das Besondere am Mobbing?

    Persönlicher Eindruck:

    Eindruck

    Mein persönlicher Eindruck ist, in unserer Gesellschaft ist es gängig geworden, Witze auf Kosten anderer zu machen und sich durch die Herabsetzung des anderen selbst heraufzusetzen. Ganze Show-Formate finanzieren sich dadurch, nicht nur Prominente, sondern auch normale Bürger zu verarschen oder sich über sie Lustig zu machen (Bauer sucht Frau). Solange aber die Gesellschaft im großen Stil Erniedrigung und Ausgrenzung vorlebt, brauchen wir uns eigentlich nicht wundern, wenn Jugendliche diese Muster übernehmen. Wenn also von Mobbing in der Schule die Rede ist, dann heißt das doch nur, dass die Kinder und Jugendlichen schnell und fleißig gelernt haben.

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    MisterEde · angelegt
     

    Mobbing ist kein Internet-Phänomen: Ich denke Mobbing ist kein Internet-Phänomen, sondern eher ein Gruppenphänomen. Das Problem besteht also z.B. innerhalb der Gruppe der Arbeitskollegen, einer Schulklasse, bei Schülern einer Schule, in der Nachbarschaft oder zwischen den Jugendlichen eines Stadtteils. Ob man dann auch noch das Mobbing einer Gruppe vom Mobbing eines Einzelnen (z.B. Chef) unterscheidet, weiß ich nicht. Worauf es mir aber ankommt ist, dass das Internet oder eine Plattform dann sozusagen nur ein zusätzlicher Konfrontationsbereich ist. Zum einen können hier neue Gruppen (z.B. Nutzer einer Plattform) und damit neue Grundlage für Mobbing entstehen, zum anderen kann das Mobbing einer „realen“ Gruppe, z.B. Schulklasse, auch im Netz fortgeführt werden (Facebook-Posts von Mitschülern). Man darf sich entsprechend aber nicht der Illusion hingeben, dass durch das verhindern von Cybermobbing z.B. das Mobbing unter Schülern endet.

    Ich drücke das mal sehr platt aus: Obwohl Menschen mit Messern erstochen werden, wird man von den Herstellern nicht verlangen können, künftig nur noch Messer mit stumpfer Klinge zu verkaufen, zumal Tötungen damit nicht enden würden. Geht es um die Bereitstellung von Daten der Täter oder das schnelle Sperren und Löschen, kann man von den Plattform-Betreibern einiges verlangen, aber geht es um das Mobbing selbst, haben die Plattformbetreiber meines Erachtens nicht mehr Schuld wie ein Messerhersteller an einem Mord.

    Fragen zum Mobbing:


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    1. Wie lässt sich Mobbing genauer kategorisieren? Wenn mir jemand unsympathisch ist und sich mir gegenüber seltsam verhält, ist es ja sicherlich noch kein Mobbing wenn ich zu einem anderen sage, „Unmöglich wie sich dieser komische Kauz verhalten hat“. Dennoch dürfte es von der Wirkung ja ähnlich sein, wie wenn ich mir diese Geschichte ausgedacht hätte und nun systematisch streue, was ja ganz klar Mobbing wäre. Was also kennzeichnet Mobbing im Unterschied zur Äußerung eines „normalen“ negativen Meinungsbilds?

    2. Tragen in manchen Fällen auch Mobbing-Opfer dazu bei, zum Opfer zu werden. Auch wenn es sich nicht um Mobbing handelt, einfach mal die Frage, wie viel Häme musste Frau Käßmann ertragen und wie viel Häme Dr. Guttenberg und könnte das mit ihrem vorherigen Auftreten zusammenhängen? Den Opfern die Schuld zu geben ist zwar nicht gerade die feine Art, aber z.B. bei Mannschaftssportarten lässt sich ja gut beobachten, wie hier manchmal das eine das andere ergibt. Wenn beim Fußball einer im Team eben nie passt, alles alleine versucht und regelmäßig dabei den Ball verliert, kommt es halt vor, dass er vom Rest der Mitspieler keinen Pass mehr bekommt.

    3. Inwiefern stellt zum Beispiel das Aussortieren aller Bewerber mit ausländischem Namen neben der Diskriminierung im Allgemein auch eine Form des gesellschaftlichen Mobbings einer Mehrheit gegen eine Minderheit dar? Oder wie sieht das bei dem Verbot des Baus von Gebetshäusern aus? Wie lassen sich also Mobbing und Diskriminierung differenzieren bzw. welche Ähnlichkeiten oder Gemeinsamkeiten gibt es?

    4. Ist das Beispiel aus dem Essay tatsächlich Mobbing? Klar eine persönliche Attacke, ein Mädchen und seine Mutter gegen ein anderes Mädchen, aber fast man das auch unter Mobbing? Wäre auch eine Beleidigung im Ehekrieg Mobbing? Wie lässt sich Mobbing also in diesem Hinblick einordnen bzw. was ist das Besondere am Mobbing?

    Persönlicher Eindruck Mein persönlicher Eindruck ist, in unserer Gesellschaft ist es gängig geworden, Witze auf Kosten anderer zu machen und sich durch die Herabsetzung des anderen selbst heraufzusetzen. Ganze Show-Formate finanzieren sich dadurch, nicht nur Prominente, sondern auch normale Bürger zu verarschen oder sich über sie Lustig zu machen (Bauer sucht Frau). Solange aber die Gesellschaft im großen Stil Erniedrigung und Ausgrenzung vorlebt, brauchen wir uns eigentlich nicht wundern, wenn Jugendliche diese Muster übernehmen. Wenn also von Mobbing in der Schule die Rede ist, dann heißt das doch nur, dass die Kinder und Jugendlichen schnell und fleißig gelernt haben.

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    Mobbing ist kein Internet-Phänomen: Ich denke Mobbing ist kein Internet-Phänomen, sondern eher ein Gruppenphänomen. Das Problem besteht also z.B. innerhalb der Gruppe der Arbeitskollegen, einer Schulklasse, bei Schülern einer Schule, in der Nachbarschaft oder zwischen den Jugendlichen eines Stadtteils. Ob man dann auch noch das Mobbing einer Gruppe vom Mobbing eines Einzelnen (z.B. Chef) unterscheidet, weiß ich nicht. Worauf es mir aber ankommt ist, dass das Internet oder eine Plattform dann sozusagen nur ein zusätzlicher Konfrontationsbereich ist. Zum einen können hier neue Gruppen (z.B. Nutzer einer Plattform) und damit neue Grundlage für Mobbing entstehen, zum anderen kann das Mobbing einer „realen“ Gruppe, z.B. Schulklasse, auch im Netz fortgeführt werden (Facebook-Posts von Mitschülern). Man darf sich entsprechend aber nicht der Illusion hingeben, dass durch das verhindern von Cybermobbing z.B. das Mobbing unter Schülern endet.

    Ich drücke das mal sehr platt aus: Obwohl Menschen mit Messern erstochen werden, wird man von den Herstellern nicht verlangen können, künftig nur noch Messer mit stumpfer Klinge zu verkaufen, zumal Tötungen damit nicht enden würden. Geht es um die Bereitstellung von Daten der Täter oder das schnelle Sperren und Löschen, kann man von den Plattform-Betreibern einiges verlangen, aber geht es um das Mobbing selbst, haben die Plattformbetreiber meines Erachtens nicht mehr Schuld wie ein Messerhersteller an einem Mord.

    Fragen zum Mobbing:
    1. Wie lässt sich Mobbing genauer kategorisieren? Wenn mir jemand unsympathisch ist und sich mir gegenüber seltsam verhält, ist es ja sicherlich noch kein Mobbing wenn ich zu einem anderen sage, „Unmöglich wie sich dieser komische Kauz verhalten hat“. Dennoch dürfte es von der Wirkung ja ähnlich sein, wie wenn ich mir diese Geschichte ausgedacht hätte und nun systematisch streue, was ja ganz klar Mobbing wäre. Was also kennzeichnet Mobbing im Unterschied zur Äußerung eines „normalen“ negativen Meinungsbilds?

    1. Tragen in manchen Fällen auch Mobbing-Opfer dazu bei, zum Opfer zu werden. Auch wenn es sich nicht um Mobbing handelt, einfach mal die Frage, wie viel Häme musste Frau Käßmann ertragen und wie viel Häme Dr. Guttenberg und könnte das mit ihrem vorherigen Auftreten zusammenhängen? Den Opfern die Schuld zu geben ist zwar nicht gerade die feine Art, aber z.B. bei Mannschaftssportarten lässt sich ja gut beobachten, wie hier manchmal das eine das andere ergibt. Wenn beim Fußball einer im Team eben nie passt, alles alleine versucht und regelmäßig dabei den Ball verliert, kommt es halt vor, dass er vom Rest der Mitspieler keinen Pass mehr bekommt.

    2. Inwiefern stellt zum Beispiel das Aussortieren aller Bewerber mit ausländischem Namen neben der Diskriminierung im Allgemein auch eine Form des gesellschaftlichen Mobbings einer Mehrheit gegen eine Minderheit dar? Oder wie sieht das bei dem Verbot des Baus von Gebetshäusern aus? Wie lassen sich also Mobbing und Diskriminierung differenzieren bzw. welche Ähnlichkeiten oder Gemeinsamkeiten gibt es?

    3. Ist das Beispiel aus dem Essay tatsächlich Mobbing? Klar eine persönliche Attacke, ein Mädchen und seine Mutter gegen ein anderes Mädchen, aber fast man das auch unter Mobbing? Wäre auch eine Beleidigung im Ehekrieg Mobbing? Wie lässt sich Mobbing also in diesem Hinblick einordnen bzw. was ist das Besondere am Mobbing?

    Persönlicher Eindruck Mein persönlicher Eindruck ist, in unserer Gesellschaft ist es gängig geworden, Witze auf Kosten anderer zu machen und sich durch die Herabsetzung des anderen selbst heraufzusetzen. Ganze Show-Formate finanzieren sich dadurch, nicht nur Prominente, sondern auch normale Bürger zu verarschen oder sich über sie Lustig zu machen (Bauer sucht Frau). Solange aber die Gesellschaft im großen Stil Erniedrigung und Ausgrenzung vorlebt, brauchen wir uns eigentlich nicht wundern, wenn Jugendliche diese Muster übernehmen. Wenn also von Mobbing in der Schule die Rede ist, dann heißt das doch nur, dass die Kinder und Jugendlichen schnell und fleißig gelernt haben.

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    MisterEde · angelegt
     

    Mobbing ist kein Internet-Phänomen: Ich denke Mobbing ist kein Internet-Phänomen, sondern eher ein Gruppenphänomen. Das Problem besteht also z.B. innerhalb der Gruppe der Arbeitskollegen, einer Schulklasse, bei Schülern einer Schule, in der Nachbarschaft oder zwischen den Jugendlichen eines Stadtteils. Ob man dann auch noch das Mobbing einer Gruppe vom Mobbing eines Einzelnen (z.B. Chef) unterscheidet, weiß ich nicht. Worauf es mir aber ankommt ist, dass das Internet oder eine Plattform dann sozusagen nur ein zusätzlicher Konfrontationsbereich ist. Zum einen können hier neue Gruppen (z.B. Nutzer einer Plattform) und damit neue Grundlage für Mobbing entstehen, zum anderen kann das Mobbing einer „realen“ Gruppe, z.B. Schulklasse, auch im Netz fortgeführt werden (Facebook-Posts von Mitschülern). Man darf sich entsprechend aber nicht der Illusion hingeben, dass durch das verhindern von Cybermobbing z.B. das Mobbing unter Schülern endet.

    Ich drücke das mal sehr platt aus: Obwohl Menschen mit Messern erstochen werden, wird man von den Herstellern nicht verlangen können, künftig nur noch Messer mit stumpfer Klinge zu verkaufen, zumal Tötungen damit nicht enden würden. Geht es um die Bereitstellung von Daten der Täter oder das schnelle Sperren und Löschen, kann man von den Plattform-Betreibern einiges verlangen, aber geht es um das Mobbing selbst, haben die Plattformbetreiber meines Erachtens nicht mehr Schuld wie ein Messerhersteller an einem Mord.

    Fragen zum Mobbing: 1. Wie lässt sich Mobbing genauer kategorisieren? Wenn mir jemand unsympathisch ist und sich mir gegenüber seltsam verhält, ist es ja sicherlich noch kein Mobbing wenn ich zu einem anderen sage, „Unmöglich wie sich dieser komische Kauz verhalten hat“. Dennoch dürfte es von der Wirkung ja ähnlich sein, wie wenn ich mir diese Geschichte ausgedacht hätte und nun systematisch streue, was ja ganz klar Mobbing wäre. Was also kennzeichnet Mobbing im Unterschied zur Äußerung eines „normalen“ negativen Meinungsbilds?

    1. Tragen in manchen Fällen auch Mobbing-Opfer dazu bei, zum Opfer zu werden. Auch wenn es sich nicht um Mobbing handelt, einfach mal die Frage, wie viel Häme musste Frau Käßmann ertragen und wie viel Häme Dr. Guttenberg und könnte das mit ihrem vorherigen Auftreten zusammenhängen? Den Opfern die Schuld zu geben ist zwar nicht gerade die feine Art, aber z.B. bei Mannschaftssportarten lässt sich ja gut beobachten, wie hier manchmal das eine das andere ergibt. Wenn beim Fußball einer im Team eben nie passt, alles alleine versucht und regelmäßig dabei den Ball verliert, kommt es halt vor, dass er vom Rest der Mitspieler keinen Pass mehr bekommt.

    2. Inwiefern stellt zum Beispiel das Aussortieren aller Bewerber mit ausländischem Namen neben der Diskriminierung im Allgemein auch eine Form des gesellschaftlichen Mobbings einer Mehrheit gegen eine Minderheit dar? Oder wie sieht das bei dem Verbot des Baus von Gebetshäusern aus? Wie lassen sich also Mobbing und Diskriminierung differenzieren bzw. welche Ähnlichkeiten oder Gemeinsamkeiten gibt es?

    3. Ist das Beispiel aus dem Essay tatsächlich Mobbing? Klar eine persönliche Attacke, ein Mädchen und seine Mutter gegen ein anderes Mädchen, aber fast man das auch unter Mobbing? Wäre auch eine Beleidigung im Ehekrieg Mobbing? Wie lässt sich Mobbing also in diesem Hinblick einordnen bzw. was ist das Besondere am Mobbing?

    Persönlicher Eindruck Mein persönlicher Eindruck ist, in unserer Gesellschaft ist es gängig geworden, Witze auf Kosten anderer zu machen und sich durch die Herabsetzung des anderen selbst heraufzusetzen. Ganze Show-Formate finanzieren sich dadurch, nicht nur Prominente, sondern auch normale Bürger zu verarschen oder sich über sie Lustig zu machen (Bauer sucht Frau). Solange aber die Gesellschaft im großen Stil Erniedrigung und Ausgrenzung vorlebt, brauchen wir uns eigentlich nicht wundern, wenn Jugendliche diese Muster übernehmen. Wenn also von Mobbing in der Schule die Rede ist, dann heißt das doch nur, dass die Kinder und Jugendlichen schnell und fleißig gelernt haben.