Vorgeschlagene Änderungen für "Hangout mit Axel Voss: Datenschutz und Selbstverantwortung in einer globalen Datenverkehrsregelung (Abschnitt 1)"

Originalversion

Zum Thema Lobbying im IT-Sektor äußerte sich Voss (ab Minute 10:45 im Hangout) wie folgt:

"Gesetzgebung ist Wettbewerb der Ideen, politisch und inhaltlich. […] Da ich mich mit der ganzen Computertechnik nicht so gut auskenne, welche Auswirkungen nun bestimmte Regeln haben, ist es dann eben auch sinnvoll sich die möglichen Probleme bestimmter Firmen anzuhören. […] Wir bekommen natürlich auch Formulierungs-Vorschläge eingereicht, was ich auch manchmal sinnvoll finde, damit man besser erfassen kann, was die Lösung ihres Problems sein kann. Weil man, wenn vieles im Englischen stattfindet oftmals garnicht das Gespür dafür bekommt was nicht richtig läuft."

Wenn angemessen, sollte man durchaus auf die Vorschläge der Firmen eingehen und diese Formulierungen übernehmen, resümierte Voss anschließend.

Für ihn gibt es darüber hinaus einen deutlichen Unterschied zwischen Datenschutz, welcher sich auf einen rechtmäßigen Umgang mit Daten bezieht, und der Spionageaffaire, in der das Problem im unrechtmäßigen Umgang mit Daten liege.

Voss priorisiert als Lösung gemeinsame Standards zwischen der USA und der EU. Da dies aber vorläufig nicht absehbar sei, brauche es zunächst einen einheitlichen europäischen Weg: IT-Unabhängigkeit, Servern im Rechtsraum der EU, verbesserte Kontrollen sowie anhängende Verschlüsselungstechnologien.

Angestrebt sei letzlich eine 'Datenverkehrsordnung', also ein globales Abkommen zur Orientierung im Web wie im echten Straßenverkehr, mit globalisierten Standards.

Der Text verglichen mit der Originalversion

1 Zum Thema Lobbying im IT-Sektor äußerte sich Voss (ab Minute
2 10:45 im Hangout) wie folgt:
3 > "Gesetzgebung ist Wettbewerb der Ideen, politisch und
4 inhaltlich. […] Da ich mich mit der ganzen Computertechnik
5 nicht so gut auskenne, welche Auswirkungen nun bestimmte
6 Regeln haben, ist es dann eben auch sinnvoll sich die
7 möglichen Probleme bestimmter Firmen anzuhören. […] Wir
8 bekommen natürlich auch Formulierungs-Vorschläge
9 eingereicht, was ich auch manchmal sinnvoll finde, damit man
10 besser erfassen kann, was die Lösung ihres Problems sein
11 kann. Weil man, wenn vieles im Englischen stattfindet
12 oftmals garnicht das Gespür dafür bekommt was nicht richtig
13 läuft."
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15 Wenn angemessen, sollte man durchaus auf die Vorschläge der
16 Firmen eingehen und diese Formulierungen übernehmen,
17 resümierte Voss anschließend.
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19 Für ihn gibt es darüber hinaus einen deutlichen Unterschied
20 zwischen Datenschutz, welcher sich auf einen *rechtmäßigen*
21 Umgang mit Daten bezieht, und der Spionageaffaire, in der
22 das Problem im *unrechtmäßigen* Umgang mit Daten liege.
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24 Voss priorisiert als Lösung gemeinsame Standards zwischen
25 der USA und der EU. Da dies aber vorläufig nicht absehbar
26 sei, brauche es zunächst einen einheitlichen europäischen
27 Weg: IT-Unabhängigkeit, Servern im Rechtsraum der EU,
28 verbesserte Kontrollen sowie anhängende
29 Verschlüsselungstechnologien.
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31 Angestrebt sei letzlich eine 'Datenverkehrsordnung', also
32 ein globales Abkommen zur Orientierung im Web wie im echten
33 Straßenverkehr, mit globalisierten Standards.

Begründung