Vorgeschlagene Änderungen für "TTIP – worum geht es genau? (Abschnitt 38)"

Originalversion

Reaktion

Nach starkem zivilgesellschaftlichem Protest gegen den Investitionsschutz beschloss die Ge­ne­ral­di­rek­tion Handel im Januar 2014, die diesbezüglichen Verhandlungen vorerst auszusetzen. Man wolle die Ergebnisse einer dreimonatigen öffentlichen Konsultation abwarten. Diese Konsultation wurde vom 27. Mrz. bis zum 13. Jul. 2014 durchgeführt und erhielt knapp 150.000 Ein­gaben, von denen gut 118.000 (79,2 %) allein aus dem Vereinigten Königreich, Österreich und Deutsch­land stammen. 99,62 % der Eingaben stammten von Individuen, nur 0,38 % von Or­ga­ni­sa­tio­nen. 738 (0,5 %) der Konsultationsteilnehmer gaben an, bereits eine Investition in den USA getätigt zu haben. Die Auswertung der Ergebnisse wird voraussichtlich bis November andauern. Berichterstatter Bernd Lange (S&D) kündigte bereits an, ein Abkommen mit Investitionsschutzklausel werde es mit seiner Fraktion nicht geben. Diese Äußerung aus dem Europäischen Parlament er­höht den Druck auf die Kommission, eine Aufnahme von Investitionsschutzregeln in das Abkommen zu vermeiden.

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1 Reaktion
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3 Nach starkem zivilgesellschaftlichem Protest gegen den
4 Investitionsschutz beschloss die Ge­ne­ral­di­rek­tion
5 Handel im Januar 2014, die diesbezüglichen Verhandlungen
6 vorerst auszusetzen. Man wolle die Ergebnisse einer
7 dreimonatigen öffentlichen Konsultation
8 [abwarten](http://www.zeit.de/wirtschaft/2014-02/freihandels
9 abkommen-eu-sonderrechte-konzerne).
10 Diese Konsultation wurde vom 27. Mrz. bis zum 13. Jul. 2014
11 durchgeführt und erhielt knapp 150.000 Ein­gaben, von denen
12 gut 118.000 (79,2 %) allein aus dem Vereinigten Königreich,
13 Österreich und Deutsch­land stammen. 99,62 % der Eingaben
14 stammten von Individuen, nur 0,38 % von Or­ga­ni­sa­tio­nen.
15 738 (0,5 %) der Konsultationsteilnehmer [gaben
16 an](http://trade.ec.europa.eu/doclib/docs/2014/july/tradoc_1
17 52693.pdf), bereits eine Investition in den USA getätigt zu
18 haben.
19 Die Auswertung der Ergebnisse wird voraussichtlich bis
20 November andauern.
21 Berichterstatter Bernd Lange (S&D) kündigte bereits an, ein
22 Abkommen mit Investitionsschutzklausel werde es mit seiner
23 Fraktion [nicht
24 geben](http://www.taz.de/Umstrittene-Passagen-bei-TTIP/!1458
25 81/). Diese Äußerung aus dem Europäischen Parlament er­höht
26 den Druck auf die Kommission, eine Aufnahme von
27 Investitionsschutzregeln in das Abkommen zu vermeiden.

Begründung