FredS ist dagegen
+6

Die biologische Uhr tickt nach wie vor. Zuersteinmal wird lediglich das potentielle Erbgut des Kindes konserviert (die DNS wird ja von Jahr zu Jahr schlechter und die "Gefahr" ein behindertes Kind zu bekommen steigt) , die Frau altert ungeachtet dessen. Je älter die Frau ist, umso risikoreicher ist die Schwangerschaft; nicht umsonst gelten alle Schwangerschaften ab 35 als Hochrisikoschwangerschaften. Es ist anstrengender für eine 40 jährige als für eine 20 Jahre jüngere Frau, zum einen die Schwangerschaft, und alles was danach kommt ebenso. Zudem muss man sich darüber im klaren sein, dass eine künstliche Befruchtung ein ebenfalls anstrengender Prozess ist, welcher großes Enttäuschungspotiential birgt, denn nur weil man Keimzellen eingefroren hat bedeutet das nicht, dass man auch damit Erfolg hat, Nachwuchs zu produzieren. Und auch hier wieder das Altersargument: das Risiko, Fehlgeburten zu erleiden steigt ebenfalls mit dem alter. Ist ja nett von Facebook & Co., dass die Kosten übernommen werden, aber im Bezug auf Gleichstellung halte ich dies für das falsche Instrument. Da wären Firmeneigene Kitas, flexible Arbeitszeiten, Home-Office etc. mMn eine bessere Möglichkeit.

Biologie macht auch vor sozialem Wandel nicht halt. ;)