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    dianaIWE · angelegt
     

    Ich stimme dem vollkommen zu: Regional und saisonal sind natürlich schon die wichtigsten Stichworte. Daneben geht es auch um Priorisierung: Es braucht ein Umdenken hinsichtlich des "hohen Preises": Lebensmittel haben ironischerweise vor allem in wohlständigen Ländern billig zu sein - billig im Verhätlnis zu anderen Konsumgütern. Menschen "leisten" sich billige Lebensmittel unabhängig von saisonalen (Tomaten) oder regionalen oder ökologischen (Fleisch) "Einschränkungen". Wir brauchen viele Dinge aber nicht im gewohnten Umfang notwendig auf dem Speiseplan. Wir brauchen vielmehr ein Gespür für den Wert von Lebensmitteln: Sie ernähren uns und andere, sind überlebensnotwendig. In anderen Regionen der Welt, dort wo sie besonders knapp sind, wird deshalb ein Monatseinkommen fast vollständig für Lebensmittel aufgewandt. Für uns sind gute Lebensmittel das Sahehäubchen auf dem hohen Lebensstandard. Wir geben einen winzigen Bruchteil dafür aus und wollen aber ggf. auch Exotisches, das zu Unzeiten mit Unkosten nach Deutschland gekarrt werden muss. Dabei vernachlässigen wir die "Exoten" der Heimat. Wie wäre es mal mit Hirschhornwegerich? Es muss nicht immer nur Sellerieschnitzel sein. Und auch in Deutschland kann man wunderbare Tomaten ernten. Die bekommen dann vielleicht einen anderen (angemessenen) Wert, wenn es sie nur 3 bis 4 statt 12 Monate im Jahr gibt!

    Dieses Umdenken muss natürlich auf vielen Ebenen stattfinden. Einige großartige Projekte (SoLaWi, Urban Gardening, BioBodengenossenschaft u.v.m.) gibt es ja bereits. Auch von staatlicher Seite besteht noch viel Potential, solche Projekte zu fördern und daneben notwendige Auflagen für industrielle und globale Landwirtschaft und Lebensmittelversorgung auszuarbeiten... zu auszuarbeiten...

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    dianaIWE · angelegt
     

    Ich stimme dem vollkommen zu: Regional und saisonal sind natürlich schon die wichtigsten Stichworte. Daneben geht es auch um Priorisierung: Es braucht ein Umdenken hinsichtlich des "hohen Preises": Lebensmittel haben ironischerweise vor allem in wohlständigen Ländern billig zu sein - billig im Verhätlnis zu anderen Konsumgütern. Menschen "leisten" sich billige Lebensmittel unabhängig von saisonalen (Tomaten) oder regionalen oder ökologischen (Fleisch) "Einschränkungen". Wir brauchen viele Dinge aber nicht im gewohnten Umfang notwendig auf dem Speiseplan. Wir brauchen vielmehr ein Gespür für den Wert von Lebensmitteln: Sie ernähren uns und andere, sind überlebensnotwendig. In anderen Regionen der Welt, dort wo sie besonders knapp sind, wird deshalb ein Monatseinkommen fast vollständig für Lebensmittel aufgewandt. Für uns sind gute Lebensmittel das Sahehäubchen auf dem hohen Lebensstandard. Wir geben einen winzigen Bruchteil dafür aus und wollen aber ggf. auch Exotisches, das zu Unzeiten mit Unkosten nach Deutschland gekarrt werden muss. Dabei vernachlässigen wir die "Exoten" der Heimat. Wie wäre es mal mit Hirschhornwegerich? Es muss nicht immer nur Sellerieschnitzel sein. Und auch in Deutschland kann man wunderbare Tomaten ernten. Die bekommen dann vielleicht einen anderen (angemessenen) Wert, wenn es sie nur 3 bis 4 statt 12 Monate im Jahr gibt!

    Dieses Umdenken muss natürlich auf vielen Ebenen stattfinden. Einige großartige Projekte (SoLaWi, Urban Gardening, BioBodengenossenschaft u.v.m.) gibt es ja bereits. Auch von staatlicher Seite besteht noch viel Potential, solche Projekte zu fördern und daneben notwendige Auflagen für industrielle und globale Landwirtschaft und Lebensmittelversorgung zu auszuarbeiten...